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Test: Shirataki-Nudeln (ketogene Diät)

Veröffentlicht von m.lederer am

Ich habe für euch im Rahmen meiner häufigeren Produkttests die Shirataki Nudeln getestet.

Die Shirataki-Nudeln werden aus der Konjakwurzel hergestellt und „Shirataki“ bedeutet so viel wie „weißer Wasserfall“, was wohl am Aussehen der Nudeln liegen mag.

Interessant sind diese Nudeln vor allem wegen ihrer Nährwerte – alle Angaben beziehen sich auf 100g.

0,4g ungesättigte Fettsäuren
0,4g Kohlenhydrate
4g Ballaststoffe
0,4g Eiweiß

Und 8-11 kcal auf 100g.

Ich habe die Shirataki-Nudeln selbst gegessen und – vielleicht aufgrund des relativ hohen Ballaststoffanteils war ich auch wirklich für ca. 2 Stunden richtig satt. Der Geschmack ist eher neutral, das gekochte Gericht schmeckt dann nach der zugegeben Sauce.

Die Ballaststoffe begünstigen eine gesunde Darmaktivität. Studien belegen, dass Menschen, die über 4-8 Wochen Glucomannan (das ist der Name des Ballaststoffs der Nudeln) 1,5 – 2,5 kg abnehmen konnten.

Wichtig zu sagen ist, dass die Shirataki-Nudeln keine weiteren Mikronährstoffe außer relativ viel Salz enthalten.

Ein letzter Vorteil der Nudeln dürfte sein, dass sie aufgrund der hohen Ballaststoffe und Komplexität der Struktur langsam verdaulich sind und auch die Verdauung verlangsamen könne, Insulinspitzen können so abgeflacht werden und langfristig kann ein Konsum der Nudeln so auch die Blutfettwerde verbessern – auch darüber gibt es bereits Studien.

Fazit: Vor allem bei einer ketogenen Diät sehe ich die Nudeln. Hier wird so gut wie ganz auf Kohlenhydrate verzichtet und die Nudeln können dir das Ganze sehr viel leichter machen. In einer allgemeinen, vollwertigen Ernährung haben sie meiner Meinung nach wenig Platz – eventuell als zusätzliche Beilage wegen der Ballaststoffe. Dennoch gibt es bei der vollwertigen Ernährung sicher sinnvollere Sachen als die Shirataki Nudeln.